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November 2, 2025

Warum die richtigen Radmuttern für die Verkehrssicherheit unerlässlich sind

Warum die richtigen Radmuttern für die Verkehrssicherheit unerlässlich sind

Die Radmuttern an den Felgen Ihres Fahrzeugs sind die einzigen Bauteile, die die Räder sicher am Auto befestigen. Die Verwendung der falschen Muttern oder ein nicht korrektes Anziehen kann zu einem schwerwiegenden Versagen führen. Dieser einfache Fehler kann dazu führen, dass sich ein Rad während der Fahrt löst. Dies ist kein geringfügiges Problem, sondern ein kritischer Sicherheitsaspekt mit lebensbedrohlichen Folgen.

Das Nationale Verkehrssicherheitsamt (NTSB) schätzt, dass sich jährlich 750 bis 1,050 Lkw-Radablösungen ereignen. Allein im Jahr 2017 verzeichnete die Nationale Straßenverkehrssicherheitsbehörde (NHTSA) 738 Verkehrstote, die auf reifenbedingte Unfälle zurückzuführen waren.

Die entscheidende Rolle Ihrer Felgenradmuttern

Die entscheidende Rolle Ihrer Felgenradmuttern

Ihre Radmuttern halten nicht nur das Rad. Sie erfüllen mehrere wichtige Funktionen, um Ihre Sicherheit im Straßenverkehr zu gewährleisten. Eine Radmutter befestigt das Rad an der Radnabe, zentriert es exakt auf der Achse und erzeugt eine starke Klemmkraft. Diese Kraft verhindert Vibrationen oder Bewegungen des Rades während der FahrtOhne sie kann sich das Rad lockern, was zu einer gefährlichen Trennung führen kann.

Mehr als nur eine Mutter: Passende Größe, Gewinde und Sitz

Sie können nicht einfach beliebige Radmuttern an Ihrem Fahrzeug verwenden. Drei wichtige Spezifikationen müssen übereinstimmen: Größe, Gewinde und Sitzform. Die Gewindesteigung ist der Abstand zwischen den Gewindegängen am Radbolzen.

  • Metrische Bolzen Messen Sie diesen Abstand in Millimetern (z. B. 1.5 mm).
  • Standard-Bolzen (SAE) Man misst es in Gewindegängen pro Zoll, oder TPI (z. B. 20 TPI).

Die Verwendung einer Radmutter mit falscher Gewindesteigung verhindert deren korrekte Montage. Diese Fehlpassung beeinträchtigt die Verbindung und stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar.

Warum die Sitzform Ihrer Felge die Radmutter bestimmt

Der „Sitz“ ist der Bereich, in dem die Radmutter die Felge berührt. Ihre Felge ist für einen bestimmten Sitztyp ausgelegt. Die Verwendung des falschen Sitzes führt zu einer gefährlich schwachen Verbindung. Die drei Haupttypen sind:

SitztypShapeAllgemeine Anwendungen
KonischKegelförmig mit einer Verjüngung von 60 GradDie meisten Aftermarket-Räder
SphärischAbgerundet oder kuppelförmigViele europäische Autos
Flach (Mag)Flache Unterlegscheibe, die bündig sitztViele Werksfelgen (OEM).

Eine unpassende Radmutter verringert die Kontaktfläche drastisch. Dadurch kann das Rad nicht die nötige Klemmkraft aufbauen, um es sicher an der Nabe zu befestigen. Geht die Klemmkraft verloren, müssen die Radbolzen die gesamten vertikalen Kräfte aufnehmen, was zu deren Verbiegung und schließlich zum Bruch führt.

Die Bedeutung hochwertiger Materialien bei der Herstellung von Radmuttern

Das Material Ihrer Radmuttern hat direkten Einfluss auf deren Festigkeit und Haltbarkeit. Die meisten Radmuttern für Alltagsfahrzeuge bestehen aus Stahl, da dieser robust und kostengünstig ist. Für Hochleistungsanwendungen ist Titan aufgrund seines geringen Gewichts und seiner überlegenen Festigkeit eine beliebte Wahl.

Die Hersteller bringen außerdem Schutzbeschichtungen auf, um Rost und Korrosion zu verhindern.

  • Zinkbeschichtungen sind sehr wirksam im Schutz vor Rost, insbesondere in feuchten Klimazonen.
  • Chromoberflächen sorgen für ein sauberes Erscheinungsbild und bieten zudem eine gute Korrosionsbeständigkeit.

Die Wahl hochwertiger Radmuttern aus langlebigen Materialien mit Schutzbeschichtungen gewährleistet, dass diese den Witterungseinflüssen standhalten und ihre Klemmkraft über die Zeit beibehalten.

Die doppelten Gefahren unsachgemäßen Anziehens

Das korrekte Anziehen der Radmuttern ist genauso wichtig wie die Wahl der richtigen Muttern. Sowohl zu lockeres als auch zu festes Anziehen bergen erhebliche Sicherheitsrisiken. Sie müssen die korrekte Kraft, das sogenannte Drehmoment, anwenden, um die notwendige Klemmkraft zu erreichen, die Ihr Rad sicher hält.

Das offensichtliche Risiko: Nicht festgezogene Radmuttern und Ablösung des Rades

Werden die Radmuttern nicht ausreichend festgezogen, entsteht eine gefährliche Situation. Nicht fest genug angezogene Radmuttern bieten nicht genügend Klemmkraft, um das Rad fest an der Nabe zu halten. Dadurch können sich Rad, Mutter und Nabe minimal bewegen.

Physikalische Kräfte wirken mit der Zeit ein und lockern die Radmuttern. Kleine Bewegungen beim Lenken, Bremsen und Überfahren von Unebenheiten führen dazu, dass die Mutter leicht am Rad entlanggleitet. Diese Bewegung verringert die Reibung im Gewinde, das die Mutter fixiert. Dadurch entsteht schließlich eine Gegenkraft, die das Drehmoment verringert. Ist diese Kraft stark genug, löst sich die Mutter langsam. Die Folge von nicht ausreichend angezogenen Radmuttern ist, dass sich das Rad während der Fahrt vom Fahrzeug lösen kann.

Ihr Fahrzeug gibt Ihnen oft Warnsignale, bevor sich ein Rad löst. Ignorieren Sie diese Signale niemals. Achten Sie besonders auf folgende Anzeichen:

  1. Merkwürdige Geräusche: Achten Sie auf schleifende, summende oder klickende Geräusche aus dem Bereich der Räder. Diese Geräusche werden oft lauter, wenn Sie beschleunigen oder Kurven fahren.
  2. Lenkradvibrationen: Möglicherweise spüren Sie ein Wackeln oder Vibrieren im Lenkrad. Diese Erschütterungen können bei höheren Geschwindigkeiten stärker werden.
  3. Spielige oder schlampige Lenkung: Ihr Auto reagiert möglicherweise weniger direkt. Das Lenken könnte Ihnen schwerfallen, oder das Fahrzeug könnte von selbst zu einer Seite ziehen.

Wenn Sie eines dieser Symptome bemerken, halten Sie so schnell wie möglich sicher an und überprüfen Sie Ihre Räder. Weiterfahren mit nicht festgezogenen Radmuttern gefährdet Sie und andere erheblich.

Die versteckte Gefahr: Zu fest angezogene Radmuttern und Bauteilbeschädigung

Man könnte meinen, fester anzuziehen sei immer besser, doch das ist ein gefährlicher Irrglaube. Zu viel Kraftaufwand kann genauso gefährlich sein wie zu wenig. Überdrehte Radmuttern können dauerhafte Schäden an den Fahrzeugkomponenten verursachen.

Beim Anziehen einer Radmutter wird der Radbolzen wie ein Gummiband gedehnt. Diese Spannung erzeugt die Klemmkraft. Jeder Radbolzen hat jedoch eine Grenze.

„Die meisten Radmuttern werden über den Reibungsbereich und die Zugfestigkeit hinaus so fest angezogen, dass sie nachgeben und sich dehnen. Das ist die Ursache für Bolzenversagen.“
— Ehemaliger Leiter der Entwicklungsabteilung, Alcona Wheels

Wird ein Radbolzen über seine Streckgrenze hinaus gedehnt, wird er dauerhaft geschwächt. Zu fest angezogene Radmuttern können dazu führen, dass der Bolzen bereits beim Anziehen bricht. Selbst wenn er nicht sofort bricht, ist der geschwächte Bolzen nun anfällig für ein Versagen unter den normalen Belastungen beim Fahren.

Neben der Beschädigung der Radbolzen können zu fest angezogene Radmuttern auch andere teure Teile beschädigen. Der übermäßige und ungleichmäßige Druck kann:

  • Verziehen Sie Ihre Bremsscheiben. Die hohe Klemmkraft kann die ebene Oberfläche der Bremsscheibe verformen. Dies führt beim Bremsen zu einem pulsierenden oder vibrierenden Gefühl.
  • Leichtmetallfelgen können Risse bekommen oder sich verformen. Der immense Druck kann den Sitz der Radmuttern an Ihrer Felge beschädigen, insbesondere bei leichten Leichtmetallfelgen.
  • Beschädigen Sie die Radnabe. In schweren Fällen kann es sogar zu einer Verformung der Nabenbaugruppe selbst kommen.

Die Verwendung eines Drehmomentschlüssels ist die einzige Möglichkeit, diese beiden Gefahren zu vermeiden. Er gewährleistet, dass Ihre Radmuttern exakt nach Herstellervorgaben angezogen werden – weder zu locker noch zu fest.

Leitfaden zum richtigen Anziehen von Radmuttern

Leitfaden zum richtigen Anziehen von Radmuttern

Die korrekte Montage Ihrer Räder ist nicht optional, sondern eine grundlegende Sicherheitsvoraussetzung. Das korrekte Anziehen der Radmuttern mit dem richtigen Drehmoment gewährleistet sicheren Halt der Räder, Stabilität Ihres Fahrzeugs und Ihre Sicherheit im Straßenverkehr. Diese Schritte bieten eine klare Anleitung für die korrekte Montage.

Schritt 1: Überprüfen Sie, ob Radmutter und Felge zusammenpassen.

Bevor Sie die Radmuttern festziehen, müssen Sie unbedingt sicherstellen, dass Sie die richtigen Teile haben. Wie bereits besprochen, müssen Sitz, Gewinde und Größe der Radmuttern exakt zu Ihren Rad- und Fahrzeugbolzen passen. Die Verwendung falscher Teile führt unweigerlich zu Problemen.

Die korrekten Spezifikationen für Ihr Fahrzeug finden Sie an verschiedenen Stellen.

  • Die beste Quelle für Informationen zu den werkseitigen (OEM) Bolzengrößen und Details zu den Radmuttern ist die Bedienungsanleitung Ihres Fahrzeugs.
  • Online-Leitfäden und Datenbanken können Ihnen auch dabei helfen, die Werksspezifikationen für Ihre Marke und Ihr Modell zu finden.

Wichtige Notiz: Wenn Sie Zubehörfelgen montiert haben, sind die originalen Radmuttern möglicherweise nicht mehr kompatibel. Beachten Sie unbedingt die Dokumentation des Felgenherstellers bezüglich der spezifischen Radmuttern und Anzugsmomente. Gehen Sie niemals davon aus, dass Ihre alten Radmuttern mit neuen Felgen kompatibel sind.

Schritt 2: Von Hand sternförmig festziehen

Sobald Sie die passenden Radmuttern haben, können Sie mit der Montage beginnen. Drehen Sie zunächst alle Radmuttern von Hand auf die Radbolzen, bis sie fest sitzen. Dadurch wird ein Verkanten vermieden und das Rad sitzt bündig auf der Nabe.

Als Nächstes müssen Sie eine bestimmte Anzugsreihenfolge anwenden, das sogenannte Stern- oder Kreuzmuster. Dies ist eine der wichtigsten Techniken zum Anziehen der Radmuttern. Sie ziehen eine Radmutter fest, fahren dann mit der direkt gegenüberliegenden fort und wiederholen dies in Sternform, bis alle Muttern fest sitzen.

Die Einhaltung dieses Musters ist aus mehreren Gründen unerlässlich:

  • Es übt einen gleichmäßigen Druck auf die Montagefläche des Rades aus.
  • Es verhindert ein Verziehen des Rades oder der Bremsscheibe.
  • Es stellt sicher, dass das Rad perfekt zentriert und ausgerichtet ist.
  • Es hilft Ihnen, genaue Enddrehmomentwerte zu erhalten.

Denken Sie ans Schnüren Ihrer Schuhe. Sie kreuzen die Schnürsenkel, um beide Seiten gleichmäßig zusammenzuziehen und so einen sicheren und bequemen Sitz zu gewährleisten. Würden Sie die Ösen nur auf einer Seite festziehen, wäre der Schuh an einer Stelle zu eng und an einer anderen zu locker. Dasselbe Prinzip gilt für Ihr Laufrad. Ein kreisförmiges Festziehen erzeugt ungleichmäßigen Druck, der zu ernsthaften Problemen führen kann.

GEFAHR: Niemals kreisförmig zusammenziehen.
Das kreisförmige Anziehen von Radmuttern ist extrem gefährlich. Dadurch konzentriert sich der Druck auf eine Seite, was das Rad verbiegen, die Felge beschädigen oder die Radbolzen beschädigen kann. Diese ungleichmäßige Krafteinwirkung verhindert den korrekten Sitz des Rades und kann dazu führen, dass es sich während der Fahrt löst, was einen vollständigen Kontrollverlust zur Folge haben kann.

Schritt 3: Warum Sie für das richtige Drehmoment unbedingt einen Drehmomentschlüssel verwenden müssen

Das Festziehen von Hand ist nur der Anfang. Um die endgültige, korrekte Klemmkraft zu erreichen, benötigen Sie einen Drehmomentschlüssel. Ihr Arm kann den Unterschied zwischen 80 ft-lbs und 120 ft-lbs nicht spüren. Raten ist ein sicherer Weg zu Problemen.

Ein Drehmomentschlüssel ist ein Spezialwerkzeug zur Messung der Drehkraft, also des Drehmoments. Er macht das Anziehen des Rades kinderleicht. Sie stellen das Werkzeug auf den vom Hersteller vorgegebenen Drehmomentwert ein. Sobald Sie die Radmutter festziehen und diesen Wert erreicht haben, gibt Ihnen der Schlüssel ein Signal.

  • Klick-Schraubenschlüssel ein hörbares „Klicken“ erzeugen.
  • Digitale Schraubenschlüssel Es kann piepen, vibrieren oder ein Lichtsignal abgeben, um Ihnen anzuzeigen, wann Sie anhalten sollen.

Nur mit dieser Präzision lässt sich das korrekte Drehmoment der Radmuttern erreichen. Dadurch wird sichergestellt, dass der Radbolzen optimal gedehnt wird – weder zu locker noch zu fest.

Eine gängige, aber gefährliche Abkürzung ist die Verwendung von Drehmomentstäben mit einem Schlagschrauber. Diese sind kein Ersatz für einen kalibrierten Drehmomentschlüssel.

  • Drehmomentstäbe sind nur dafür ausgelegt, Übermäßiges Anziehen vermeidennicht um einen präzisen Drehmomentwert zu erreichen.
  • Das endgültige Drehmoment, das sie anwenden, kann je nach Leistung des Schlagschraubers, dem Luftdruck und der Dauer des Betätigens des Abzugs stark variieren.
  • Die alleinige Verwendung eines Drehmomentstabs führt oft zu nicht fest angezogenen Radmuttern, was ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellt.

Für Ihre eigene Sicherheit und die Sicherheit anderer ist die Verwendung eines geeigneten Drehmomentschlüssels unerlässlich. Dies ist der letzte, entscheidende Schritt beim korrekten Anziehen der Radmuttern.

Schritt 4: Anwenden der vom Hersteller vorgegebenen Drehmomentvorgaben

Sie befinden sich nun im letzten und entscheidendsten Schritt. Sie müssen die vom Fahrzeughersteller empfohlene Kraft exakt anwenden. Dieser Wert, das sogenannte herstellerspezifische Drehmoment, wird in Fuß-Pfund (ft-lbs) oder Newtonmeter (N·m) gemessen. Die Anwendung dieses präzisen Wertes gewährleistet die korrekte Spannung des Radbolzens für eine sichere Klemmkraft.

Zuerst müssen Sie das korrekte Drehmoment für Ihr Fahrzeug ermitteln. Diese Information finden Sie üblicherweise an folgenden Stellen:

  • Die Bedienungsanleitung Ihres Fahrzeugs.
  • Ein Aufkleber an der Türsäule der Fahrerseite.
  • Die offizielle Website des Fahrzeugherstellers.
  • Die Dokumentation des Felgenherstellers, falls Sie Zubehörfelgen haben.

Sobald Sie den richtigen Wert ermittelt haben, können Sie mit dem endgültigen Festziehen beginnen.

Der abschließende Drehmomentprozess

  1. Senken Sie das Fahrzeug mit dem Wagenheber ab, bis der Reifen den Boden gerade berührt. Das Gewicht des Autos verhindert, dass sich das Rad während der Arbeit dreht.
  2. Stellen Sie Ihren Drehmomentschlüssel auf den angegebenen Wert ein. Wenn die Vorgabe beispielsweise 100 ft-lbs beträgt, stellen Sie den Schlüssel auf diesen Wert ein.
  3. Setzen Sie den Drehmomentschlüssel an der ersten Radmutter an. Üben Sie gleichmäßigen, sanften Druck auf den Griff aus, bis der Schlüssel klickt oder piept. Dieses Signal zeigt Ihnen an, dass Sie das richtige Drehmoment erreicht haben. Ziehen Sie die Mutter nach dem Signal nicht weiter fest.
  4. Fahren Sie mit der nächsten Radmutter im Sternmuster fort und wiederholen Sie den Vorgang. Fahren Sie so fort, bis alle Radmuttern festgezogen sind.
  5. Um sicherzustellen, dass die Radmuttern nicht durch das anfängliche Anziehen anderer Muttern beeinträchtigt wurden, sollten Sie diese noch einmal im gleichen Sternmuster festziehen.

Eine häufig gestellte Frage ist, ob Stahl- und Aluminiumfelgen unterschiedliche Drehmomentwerte erfordern. Die Antwort kann verwirrend sein, weshalb ein Blick in die Bedienungsanleitung so wichtig ist. Einige Autohersteller geben an, dass sich das Drehmoment auf den Radbolzen und nicht auf die Felge selbst bezieht. In diesen Fällen gilt: Der Drehmomentwert ist unabhängig vom Radmaterial gleich.Ziel ist es, die richtige Klemmkraft auf das Befestigungselement zu erreichen.

Sie könnten jedoch auch Folgendes finden Leitfäden, die verschiedene Werte auflistenDies liegt daran, dass Aluminium empfindlicher auf zu festes Anziehen reagiert als Stahl.

RadtypBeispiel Anzugsmoment für Radmuttern
Stahl Räder85 ft-lbs
Aluminiumräder70 ft-lbs

Sicherheitstipp 💡
Aufgrund dieser Unterschiede dürfen Sie niemals raten oder sich auf allgemeine Richtlinien verlassen. Die einzig sichere Angabe ist die des Fahrzeug- oder Felgenherstellers. Die Verwendung eines falschen Wertes kann zu Beschädigungen oder zum Ausfall der Felge führen. Die folgenden Schritte zum korrekten Anziehen der Radmuttern sind eine einfache Maßnahme, die Ihre Sicherheit im Straßenverkehr gewährleistet.

Wann Sie Ihre Radmuttern erneut auf Sicherheit überprüfen sollten

Das korrekte Anziehen der Radmuttern ist keine einmalige Angelegenheit. Ihre Arbeit ist nicht mit dem Absenken des Fahrzeugs abgeschlossen. Sie müssen das Drehmoment nach kurzer Fahrt erneut überprüfen, um sicherzustellen, dass Ihre Räder fest sitzen. Dieser Folgeschritt ist unerlässlich für die Radsicherheit.

Die Regel für das Nachziehen der Drehmomente bei kritischen 50-100 Meilen

Nach den ersten 50 bis 100 Kilometern Fahrt mit einem neu montierten Rad müssen Sie das Anzugsmoment der Radmuttern erneut überprüfen. Dies ist eine wichtige Vorsichtsmaßnahme. Die anfänglichen Kräfte beim Fahren führen zu Setzungen der Teile. Das Gewicht Ihres Fahrzeugs und die Rotation der Räder können geringfügige Verschiebungen zwischen Rad und Nabe verursachen, wodurch die anfängliche Klemmkraft verringert werden kann. Durch das erneute Anziehen der Muttern gemäß den Herstellervorgaben wird dieser Setzungseffekt ausgeglichen.

Mehrere Faktoren können das Drehmoment während der ersten Kilometer ebenfalls beeinflussen:

  • Temperaturänderungen können dazu führen, dass sich Metallteile ausdehnen oder zusammenziehen.
  • Durch Vibrationen beim Überfahren von Schlaglöchern können sich die Radmuttern leicht verschieben.
  • Winzige Schmutz-, Rost- oder Sandpartikel zwischen Rad und Nabe können sich lösen und einen kleinen Spalt bilden, der die Verbindung lockert.

Nach dem Reifenwechsel oder saisonalen Reifentausch

Nach jedem Reifenwechsel oder saisonalen Reifentausch sollten Sie das Anzugsmoment Ihrer Radmuttern überprüfen. Im täglichen Fahrbetrieb sind die Radmuttern ständigen Belastungen ausgesetzt. Diese Kräfte können dazu führen, dass sie sich mit der Zeit entweder festziehen oder lockern. Eine lockere Radmutter birgt die Gefahr, dass sich ein Rad während der Fahrt löst.

Ein Autofahrer berichtete, dass eine Werkstatt nach dem Felgenwechsel die Überprüfung der Radmuttern versäumt hatte. Später stellte ein Mechaniker fest, dass vier von fünf Radmuttern locker waren und die neue Felge bereits beschädigt hatten. Wäre das Problem unbemerkt geblieben, hätte sich das Rad vom Auto lösen und einen schweren Unfall verursachen können. Viele Reifenhändler und Werkstätten kennen dieses Risiko und ziehen die Radmuttern nach etwa 50 Kilometern Fahrt kostenlos nach. Fragen Sie einfach danach.

Jedes Mal, wenn ein Rad abgenommen und wieder montiert wird

Die Regel ist einfach: Jedes Mal, wenn ein Rad an Ihrem Fahrzeug demontiert wird, muss nach den ersten 50 bis 100 Kilometern eine Drehmomentprüfung durchgeführt werden. Dies gilt nicht nur für die Montage neuer Reifen oder Räder. Mechaniker demontieren Räder für viele gängige Wartungsarbeiten, darunter:

  • Bremsenprüfungen oder -reparaturen
  • Federungsarbeiten
  • Achs- oder Radlagerwechsel

Überprüfen Sie die Radmuttern immer kurz nach der Radmontage. Manchmal klemmt eine Mutter und sitzt nicht richtig. Manchmal wird man auch unterbrochen und vergisst, sie mit dem richtigen Drehmoment anzuziehen. Eine abschließende Kontrolle stellt sicher, dass alles korrekt ausgeführt wurde und sorgt für Ihre Sicherheit.


Die Radmuttern Ihrer Felgen erfordern Ihre volle Aufmerksamkeit. Sie müssen jedes Mal die richtigen Teile auswählen und das korrekte Drehmoment anwenden. Das Auslassen dieser einfachen Schritte gefährdet Ihre Sicherheit und die Sicherheit anderer. Studien belegen, dass lockere Radmuttern eine Hauptursache für Radablösungen sind, die zu tragischen Unfällen führen können.

Behandeln Sie Ihre Radmuttern genauso ernst wie Ihre Bremsen. Sie sind ein unverzichtbares Sicherheitsbauteil, das Sie und alle anderen Verkehrsteilnehmer schützt. 🚗

FAQ

Kann ich meine alten Radmuttern wiederverwenden?

Alte Radmuttern sollten vor der Wiederverwendung auf Rost, Gewindeschäden oder Abnutzung geprüft werden. Hochwertige Radmuttern von Herstellern mit ISO 9001-Zertifizierung bieten eine längere Lebensdauer. Bei Anzeichen von Verschleiß müssen die Muttern umgehend ausgetauscht werden, um eine sichere Verbindung zu gewährleisten und ein Versagen zu verhindern.

Was passiert, wenn ich nur einen Schlagschrauber verwende?

Ein Schlagschrauber kann das Drehmoment nicht genau messen. Bei seiner Verwendung kann es leicht zu einem zu festen oder zu lockeren Anziehen der Radmuttern kommen. Dies kann die Radbolzen beschädigen oder dazu führen, dass sich das Rad löst. Verwenden Sie daher für den letzten Anziehschritt immer einen kalibrierten Drehmomentschlüssel.

Soll ich meine Radbolzen mit Schmiermittel versehen?

Nein, Sie sollten Radbolzen niemals ölen oder mit Anti-Seize-Paste behandeln, es sei denn, der Hersteller gibt dies ausdrücklich an. Schmiermittel verändern die Reibung, wodurch Sie eine deutlich höhere Klemmkraft als vorgesehen aufwenden müssen. Dies kann die Bolzen dehnen und brechen lassen, was zum Lösen des Rades führen kann.

Wie oft sollte ich das Drehmoment meiner Radmuttern überprüfen?

Die Radmuttern müssen 50 bis 100 Kilometer nach der Radmontage nachgezogen werden. Anschließend sollten Sie das Drehmoment im Rahmen der regelmäßigen Fahrzeugwartung, beispielsweise bei jedem Ölwechsel oder Reifenwechsel, überprüfen, um sicherzustellen, dass sie fest sitzen.

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